• Wir informieren über Hilfsangebote für Familien in Ausnahmesituationen

  • Wir besuchen die Familien zu Hause und betreuen auch die Geschwisterkinder

  • Wir bieten den Familien finanzielle Unterstützung an

  • Wir erfüllen spezielle Wünsche der Kinder

  • Wir betreuen die Familien auch über den Tod eines Kindes hinaus

„Kinder helfen Kindern“ sang der Grundschulchor mit Begleitung von Michael Zollinger auf seinem Akkordeon. Der Grund, warum sich die ganze Schulfamilie in der Turnhalle versammelte, war ein richtig guter.

Die Schüler überreichten ihr „erlaufenen und erwirtschaftetes Geld" als große Spende. Der wesentlich Teil davon, nämlich 5000 Euro, gingen an soziale Einrichtungen vor Ort und bis nach Afrika. Rektor Heinz Meinl freute sich über den „besonderen und erfreulichen Anlass“, den die Erlöse des Sponsorenlaufs und des Adventsmarkts der Schule bescherten. Die Kinderkrankenschwester Karin Borchers durfte 2000 Euro für schwerkranke Kinder, welche ambulant versorgt werden, in Empfang nehmen. Der Betrag werde für die aufwändige Versorgung und manche Wünsche von Kindern in der Oberpfalz verwendet, für die es keine vollständige Gesundung geben wird, erklärte sie. „Gerade die Erfahrung, dass andere Menschen an sie denken, macht die betroffenen Familien glücklich“, betonte sie.

Petra Waldhauser von der Selbsthilfegruppe krebskranker Kinder im Landkreis Amberg-Sulzbach berichtete von 17 betreuten Familien, die für die Spende von 1000 Euro sehr dankbar seien. Diese würden „ohne Verwaltungskosten“ direkt an die Betroffenen fließen. Für den Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) waren Waltraud Frieser und Marianne Gutwein gekommen. Dort werden jährlich ungefähr 1000 Kinder unterstützt und Familien in Notlagen geholfen. „Diese Unterstützung von 1000 Euro ist ein tolles Zeichen für Solidarität, die dringend gebraucht wird“, so Gutwein.

Thomas Amann, der stellvertretende Vorsitzende der Projekthilfe Dr. Luppa, berichtete von der neu eingeweihten Realschule in Togo mit 250 begeisterten Schülern. Auf die Initiative von David, eines ehemaligen Asylbewerbers aus Bassar in Togo, tragen die gespendeten 1000 Euro dort dazu bei, dass Schulausbildung aus der Armut helfe und die Schüler nicht schutzlos unter Bäumen unterrichtet werden müssten.

Rita Weiß informierte über die „kleinen Klimaschützer unterwegs“. Zwei Wochen lang sollen hier in 35 Ländern Klimapunkte gesammelt werden, um sie schließlich bei der UN-Konferenz vorzulegen. Rektor Meinl dankte stellvertretend für die gesamte Schulfamilie der Schülersprecherin Hanna Makitta und besonders den Organisatorinnen Maria Lösch-Ringer und Cornelia Schießl für das „vorbildliche Engagement“ und auch den „wirklich großzügigen Eltern“, die Julia Jung vertrat.

Bild: Die glücklichen Spendenempfänger und die Initiatoren freuten sich zusammen mit der Schülersprecherin Hanna Makitta, der Elternbeiratsvorsitzenden Julia Jung, Rektor Heinz Meinl und Konrektor Stefan Ottmann über die „in jeder Hinsicht gute Stunde für die ganze Schulfamilie“, wie es hieß.

von Autor MMA Onetz vom 08.05.2019

Vielen herzlichen Dank an die Schulfamilie Hahnbach für die tolle Unterstützung für unsere betroffenen Kinder und deren Familien. 

Unterstützung für krebskranke Kinder

Burglengenfelder Schüler sammeln für Selbsthilfegruppe in Amberg-Sulzbach

Seit zehn Jahren engagiert sich Frau Petra Waldhauser bei der Selbsthilfegruppe für krebskranke Kinder in Amberg-Sulzbach e.V., seit drei Jahren leitet sie diesen ehrenamtlichen Verein als Vorsitzende. Keine leichte Aufgabe und doch eine Passion. Wenn man sie von ihren Erfahrungen sprechen hört, muss man einfach nur zuhören. Man kann sich den Geschichten nicht entziehen. Am Freitag, den 15. Dezember 2017 ließ sie die Klasse 8c des Johann-Michael-Fischer-Gymnasiums in Burglengenfeld und deren Klassenleiterin Frau Michaela Sperr teilhaben an ihren Erfahrungen, an schönen und traurigen Erlebnissen.

„Ich fand den Besuch sehr interessant und auch ziemlich traurig. Viele Kinder in unserem Alter machen sich Sorgen darüber, ob sie die neuesten Schuhe haben können. Sie sollten glücklich sein, gesund zu sein, weil Gesundheit nicht selbstverständlich ist. Sie ist das größte Geschenk.“ (Jonas Greller)

So haben wohl alle Schülerinnen und Schüler empfunden, als Frau Waldhauser von ihrer Arbeit erzählt hat. Die Selbsthilfegruppe existiert seit 2003 und finanziert sich nur aus Spendengeldern. Sie arbeitet eng mit den benachbarten Krankenhäusern zusammen und kümmert sich nicht nur um die an Krebs erkrankten Kinder, sondern auch um deren Eltern und Geschwisterkinder, auch über den Tod der betroffenen Kinder hinaus. Oft leidet die Familie mehr als die Kinder selbst, die einen so schlimmen Schicksalsschlag erleiden und sehr tapfer mit ihrer Krankheit umgehen. 80% der Kinder können den Krebs besiegen. Das sind die schönsten Momente. 20% sterben, in den häufigsten Fällen an Leukämie oder einem Gehirntumor. So hat es sich die Selbsthilfegruppe auch zu einer wichtigen Aufgabe gemacht, letzte Wünsche der Kinder zu erfüllen. Frau Waldhauser erzählte von einem achtjährigen Jungen, dessen größter Wunsch es war, einmal im Leben ins Kino zu gehen. Aufgrund der hohen Infektionsgefahr war es ihm nicht möglich, einen „normalen“ Kinobesuch zu machen. An einem Samstagnachmittag öffnete das Kinocenter  Maxhütte nur für ihn und zwei seiner Freunde einen der Kinosäle.

Die Selbsthilfegruppe hilft Familien auch finanziell, indem zum Beispiel die Fahrtkosten zu Therapien im Krankenhaus  übernommen werden oder es den Eltern ermöglicht wird, während der oft langwierigen Behandlungen nah bei ihren Kindern zu sein. Finanziert werden Therapeutische Reitstunden oder Musiktherapien. Sehr wichtig sind aber auch Gespräche. Regelmäßig finden Elterntreffen zum Austausch statt, die Vermittlung psychologischer Unterstützung ist eine der Kernaufgaben.

Bewegt ließen sich die Schülerinnen und Schüler auf das Gespräch über ein sehr trauriges Thema ein und freuten sich schließlich, die Selbsthilfegruppe mit einer Geldspende unterstützen zu können. Der Erlös aus einem Kuchenverkauf am Johann-Michael-Fischer-Gymnasium, welcher von der Schülerin Cäcilia Michl angeregt worden war, wurde von den Klassensprechern Alicia Cistecky und Finley Winterstein als kleines Weihnachtsgeschenk an Frau Petra Waldhauser überreicht. Diese bedankte sich sehr herzlich für die 300 Euro und zeigte sich sehr beeindruckt von dem sozialen Engagement der Klasse 8c.

„Der Besuch hat mich zum Nachdenken gebracht. Ich habe großen Respekt vor Frau Waldhauser, aber vor allem vor den kranken Kindern, die so tapfer sind.“ (Laura Bräu)

Verfasserin: Michaela Sperr, Lehrerin für Sozialkunde und Sozialpraktische Grundbildung am JMF

 

Eine Wagenladung Geschenke

Eine Wagenladung voller Geschenke brachte Petra Waldhauser von der Selbsthilfegruppe krebskranker Kinder Amberg-Sulzbach e.V. im Haus vorbei.
Eine Wagenladung voller Geschenke brachte Petra Waldhauser von der Selbsthilfegruppe krebskranker Kinder Amberg-Sulzbach e.V. im Haus vorbei.

Was braucht ihr denn im Moment so?“, fragte die 1. Vorsitzende der Selbsthilfegruppe krebskranker Kinder Amberg-Sulzbach e.V., Petra Waldhauser, bei einem Telefonat. Da in einem Haus wie unserem immer viel benötigt wird, schickten wir ihr kurzerhand unsere Wunschliste. Normalerweise suchen sich die Spender dann darauf ein paar Dinge aus, die sie uns zukommen lassen. In dem Fall war alles anders, denn Petra hatte einfach die Wunschliste von oben bis unten “abgearbeitet“ und alles, was darauf stand, eingekauft. Und so fuhr sie mit einem vollgepackten Auto auf unseren Hof und wir luden zu viert die Tüten und Kisten aus. Wir durften uns über Tupperdosen, Fahrradhelme, Geschirr und Besteck, Gutscheine für unsere Familien, ganz viele Spiele für die Kinder, Kuscheltiere, Mutmachbären, Bücher, Süßigkeiten, und, und, und ... freuen. Wir waren wirklich sprachlos und möchten und an dieser Stelle noch einmal von ganzem Herzen für diese tolle Überraschung bedanken. 

DKMS Kennzahlen 11/2016

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