• Wir informieren über Hilfsangebote für Familien in Ausnahmesituationen

  • Wir besuchen die Familien zu Hause und betreuen auch die Geschwisterkinder

  • Wir bieten den Familien finanzielle Unterstützung an

  • Wir erfüllen spezielle Wünsche der Kinder

  • Wir betreuen die Familien auch über den Tod eines Kindes hinaus

Amberg-Sulzbach. (u) Gäbe es die Selbsthilfegruppe (SHG) Krebskranker Kinder noch nicht, müsste sie umgehend ins Leben gerufen werden. Welch wertvolle Arbeit der Verein für die Betroffenen leistet, zeigte eindrucksvoll die Jahreshauptversammlung.

Erkrankt ein Kind an Krebs, verändert sich im Handumdrehen das gesamte Leben der ganzen Familie. Für die Eltern ist es eine große Belastung, sich in der neuen Lebenssituation zurechtzufinden. Sie brauchen auf vielfältige Weise Unterstützung und Hilfe. In der Region Amberg-Sulzbach haben die Betroffenen in der 2003 gegründeten Selbsthilfegruppe einen engagierten Ansprechpartner und starken Rückhalt. Im Gasthaus „Zum Wulfen“ unterstrich die Vorsitzende Petra Waldhauser in ihrem Arbeitsbericht die Zielsetzung des Vereins: „Wir möchten mit unserer Arbeit dazu beitragen, das es den erkrankten Kindern, ihren Geschwistern und den Familien in dieser schweren Zeit an nichts fehlt und ihnen der Alltag ein wenig erleichtert wird.“ Nach ihren Worten zählt die SHG aktuell 23 Familien- und 14 Einzelmitgliedschaften. Betreut werden momentan 14 Familien. Zu ihnen halte man engen Kontakt. Lang und beeindruckend war die Liste der Unterstützungs- und Hilfeleistungen, die man ihnen im letzten Jahr für sie erbringen konnte.

Als Beispiele der Unterstützung nannte Waldhauser die Erstattung von Fahrt- und Übernachtungskosten im Ronald-MC Donald Haus in Erlangen oder im VKKK Elternhaus in Regensburg, Geschenke für die Kinder und Geschwister, finanzielle Hilfen für die Eltern, Finanzierung von Reit- und Klangschalentherapien, Kauf eines Trimm-dich-Rades, Besuch der Aufführung der „Lila Bühne“ in der Cnopfschen Kinderonkologie, Geschenke für die Kinder auf Station und  Auffüllen der „Pikselkisten“ in den Kliniken. Im September habe man einem Mädchen mit einer zehntägigen, von ausgebildeten Therapeuten begleiteten Delphin-Therapie in der Türkei einen besonderen Wunsch erfüllt. Auch die Eltern des Kindes wurden in die Behandlung einbezogen. Ihr sei durch die Therapie wieder Lebensfreude und Mut vermittelt worden. Zu Weihnachten habe man das Mädchen mit einem neuen Rollstuhl überrascht. Jugendlichen zwischen 16 und 25 Jahren, die ihre Akuttherapie überstanden haben, unterstütze man bei der Finanzierung eines einwöchigen Segeltörns oder bei der Teilnahme an einem Aufenthalt im Waldpiratencamp in Heidelberg. Wenn nötig erfülle man auch letzte Wünsche der Kinder.

Beim Familienausflug nach Pottenstein hätten Kinder wie Erwachsene beim Rodeln, Klettern, Fußballspielen, Segway- oder Kart-Fahren großen Spaß gehabt. Der Tortentag in Nürnberg sei für die Kinder eine wunderschöne Abwechslung gewesen. Wie jedes Jahr gab es Weihnachtsgeschenke für die Kinderonkologien in Regensburg, Nürnberg und Erlangen sowie die Kinder-Palliativstation in Erlangen. Die Zusammenarbeit mit den Kliniken, vor allem deren psychosozialen Diensten, sei hervorragend. Klein wie Groß seien erst im Februar begeistert gewesen vom Besuch der Show „Cavalluna – Welt der Fantasie“ in Nürnberg. Als nächste Veranstaltung kündigte Waldhauser für den 29. Juni einen Nachmittag unter dem Motto „Kunterbunte Leckereien“ in der Krötensee-Schule in Sulzbach-Rosenberg unter der Leitung von Tortenbäckerin Hanh Giang an.

Für die DKMS führte man 2018 unter der Regie von Marco Kind Typisierungen beim Entenrennen in Amberg, bei der Firma Nitzbon in Poppenricht, der Firma Baumann in Immenstetten und beim Silvesterlauf durch. Die nächste Typisierung stehe am 20. Juli in der Golfanlage in Schmidmühlen an. Weitere Typisierungen finden im HCA-Gymnasium in Sulzbach-Rosenberg und bei der Kastler Kirwa statt.

Die Vorsitzende schloss ihre Ausführungen mit herzlichen Dankesworten an alle, die die SHG finanziell und materiell unterstützen. Man könne den Kindern und ihren Familien nur helfen, weil man von vielen Firmen, Organisationen, Vereinen und Privatpersonen mit großzügigen Spenden bedacht werde. Ihnen gelte es aufrichtig zu danken. Dank sagte Waldhauser ihrem gesamten Vorstandsteam und einer Reihe von Mitgliedern, die sich aktiv in den Verein eingebracht haben.

Bei den Vorstandsneuwahlen vertrauten die SHG-Mitglieder für die nächsten zwei Jahre der bewährten Führung. Petra Waldhauser wurde als 1. Vorsitzende ebenso einstimmig wiedergewählt wie ihr Stellvertreter Marco Kind. Komplettiert wird das Vorstandsteam durch die Schriftführerin Angela Sperber, Kassier Thomas Sperber sowie die Beisitzer Reinhold Baumgärtner und Ulrike Zitzmann. In ihren Ämtern bestätigt wurden auch die Kassenprüfer Joachim Utz und Rainer Zitzmann.

Zum Bild (Foto: u):

Die neu gewählte Vorstandschaft der Selbsthilfegruppe Krebskranker Kinder. V. l.: Schriftführerin Angela Sperber, Kassier Thomas Sperber, 2. Vorsitzender Marco Kind, 1. Vorsitzende Petra Waldhauser, Beisitzer Reinhold Baumgärtner und Beisitzerin Ulrike Zitzmann.

DKMS Kennzahlen 11/2016

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Beisitzer

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Beisitzerin

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